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Claudia Schcter schreibt in Gary Craigs Website über die Testängste ihrer Tochter:
Meine Tochter war stets eine gute Schülerin, außer in einem Fach: Mathmatik. In der Grundschule hat sie esin diesem Fach gerade noch geschafft, aber jetzt in der Highschool wurde es doch kritischer.
Hier in Kanada muss man 60 % erreichen, um zu bestehen. Meine tochter kam mit 60 % nach Hause, wenn es mal richtig gut lief. Gewöhnlich war sie weit darunter, was dann Nachhilfe für sie bedeutete, auch in den Ferien.. Wir dachten, dass Mathematik eben ihre Schwäche sei und taten unser Bestes sie immer uz ermutigen, wenn sie wieder einmal mit einem schlechten Matheergebnis nach Hause kam.
Eines Tages meinte ihre Schulbetreuerin zu mir, dass sie nicht verstehen könne, warum Meine Tochter stets versagte. Nach ihrer Meinung könne meine tochter den Stoff sehr wohl und war in der Lage, die Hausaufgaben zu lösen. Sollte es doch nur Prüfungsangst in diesem Fach sein?
Ich entschloss mich, mit meiner tochter diese mögliche Mathetest-Angst zu klopfen.. Wir begannen mit folgenden Setup-Sätzen und verwendeten die Klopf-Kurzversion:
"Auch wenn ich Mathe richtig hasse ..."
"Auch wenn Mathe das schlimmste Fach der Welt ist ..."
"Auch wenn ich mir sicher bin, dasswieder einen schlechten Test mache ..."
"Auch wenn ich mich so sehr über mich ärgere, weil meine Mathetests so schlecht sind ..."
"Auch wenn ich Angst habe, dass Mama und Papa enttäuscht sind über meine schlechten Ergebnisse ..."
"Wir klopften die Belastung all dieser Themen herunter. Dann bat ich meine Tochter, sich vorzustellen, wie sie im Klassenzimmer sitzt und wie der Mathelehrer hereinkommt und den Test austeilt. Es entstand erneutes Unwohlsein, das wir klopften:
"Auch wenn ich Angst davor habe, wieder alles zu vergessen, das ich gelernt habe ..."
"Auch wenn ich die Ängste meiner Schulkameraden spüre, was mich nervös macht ..."
"Auch wenn ich nervös bin, dass im Test wieder Fangfragen verborgen sind ..."
"Auch wenn ich ängstlich werde, wenn andere den Test vor mir abgeben ..."
"Auch wenn ich ängstlich bin, dass sie mich auslachen, wenn ich Fehler mache ..."
An diesem Punkt fragte ich meine Tochter, ob jemand jemals über sie gelacht hatte, weil sie einen Fehler gemacht hatte. Sie erinnerte sich an ein Ereignis im Kindergarten. Sie war fünf Jahre alt und sollte kleine "Barney Dinosaurier" zählen. Sie konnre aber nicht bis Hundert zählen, so dass die ganze Gruppe sich lustig darüber gemacht hatte und sie auslachte, was sie sehr beschämt und unsicher gemacht hatte. Ich war froh, dieses Thema aufgedeckt zu haben, das wir dan nauch klopften.:
"Auch wenn ich so verlegen und beschämt und unsicher war, als jeder mich auslachte, weil ich im Alter von fünf Jahren nicht bis Hundert zählen konnte ..."
Wir beendeten hier das Klopfen, gab aber meiner tochter den Hinweis, vor dem nächsten Test auf die Toilette zu gehen und dort für ein paar Minuten zu klopfen (sie hätte sicherlich in der Klasse sichtbar für jedermann geklopft).
Meine Tochter ist jetzt in der Sekundarstufe 3 und besucht eine Mathematik und wissenschaftliche Schule. Jeder kann sicher meine Freude verstehen, als sie mir letzte Woche sagte, dass Mathematik jetzt ihr Lieblingsfach ist. Im letzten Demester erbrachten ihre Mathetests Ergebnisse zwischen 75% und 85%, und sie hilft Mitschülern, wenn sie in Mathe nicht weiterkommen.
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