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Susan, eine Beschäftigte an einer Schule, schreibt folgenden Brief (aus Gary Craigs Newsletter): Habe gerade mit einem Kind gearbeitet (vierte Klasse, als autistisch und verhaltensgestört diagnostiziert). Ich begegnete ihm im Gang auf seinem Weg in die Klasse, er gab mir eine Umarmung und sagte: "Guten Morgen Susan." Ich ging dann in mein Büro. Nach nicht einmal drei Minuten, hörte ich, wie sein Lehrer ihn aus der Klasse warf und ihm laut sagte, dass er "ihn nicht mehr sehen wolle, geschweige denn seinen Namen hören wollte".
Eine Lehrerin, der diese schwierigen Kinder betreute, war im Gang und meinte: "Großartig! Er muss nach dieser Unterrichtsstunde den 'state test' machen, und ich weiß, er ist jetzt nicht in der Lage, es zu tun." Ich fragte sie, ob es o.k. sein würde, wenn er ein paar Minuten bei mir sein würde, um in in eine bessere Verfassung zu bringen.. Sie stimmte zu. Also ging ich zum Jungen, als der Lehrer wieder in den Flur kam, ihm Blätter abnahm und zu ihm laut sagte: "Das ist ein dickes F (eine schlechte Note)."
Ich sagte dem Lehrer, dass ich den Jungen ein paar Minuten zu mir nehmen würde, um ihn für den Test fit zu machen. Er meinte nur: "Viel Glück damit."
Wir gingen in einen leeren Raum und setzten uns. Er blickte auf den Boden. Ich bat ihn, seine Hände in seinen Schoß zu legen und drückte sie. Ich sagte ihm, dass ich ihn schon vermisst hätte, da ich ihn länger nicht gesehen hatte und sagte ihm, dass ich ihn sehr gerne habe. Ich sagte ihm auch, dass ich nicht wissen muss, was in der Klasse geschehen war, aber dass ich wissen wollte, wie er sich fühlen würde.
Er sagte: "Ich werde so wütend und frustriert." Ich sagte: "Auf einer Skala von Null bis Zehn ... Zehn bedeutet, dass mein Kopf gleich explodieren wird ... Eins bedeutet, dass ich überhaupt nicht wütend bin ... wie fühlst du dich jetzt?". Er meinte: "Eine Zehn." Ich sagte: "O.k.. lass uns daran arbeiten. Mache mir einfach nach und wiederhole, was ich sage."
Ich begann mit dem klopfen, und er klopfte auch, aber sprach nicht dabei. Ich wies ihn nicht darauf hin, weil ich feststellen konnte, dass er sich auf das konzentrierte, was wir gerade taten. Er atmete tief ein, als wir den Punkt "Seite des Auges" klopften, und begann zu lächeln und zu lachen beim Punkt "unter der Nase". Wir machten auch die Gamutfolge, wobei er die ganze Zeit lächelte.
Nach diesem ersten Klopfen, fragte ich nach seinem Befinden, und er meinte: "Schon viel besser." Ich fragte ihn nach seiner Wut auf der Skala, was er mit Vier einwertete. Ich sagte: "Wow, das ist wirklich gut, von einr Zehn zu einer Vier." Und er sagte: "Weißt du was - es ist jetzt mehr eine Zwei."
Ich meinte dann: "Lass uns auch von dieser Zwei befreien." Und wir klopften erneut, dieses Mal nur die Kurzversion. Als wir durch waren, sagte er: "Es geht mir jetzt gut." Ich fragte ihn nach seiner Einwertung, was er mit "halbe Null" beantwortete.. Ich sagte ihm, dass ich darüber sehr erfreut war.
Er sagte dann noch: "Frau Susan, warum arbeiten Sie nicht mehr hier? Sie machen alles so Freidvoll und ruhig." Ich sagte ihm, dass ich ihm einige Tricks zeigen könne, so dass er sich auch ohne mich ruhig und friedlich fühlen könne.
Wir übten dann das Reiben des Rippenpunktes und das Formulieren einfacher Setup-Sätze. Dann sprachen wir noch über seine Enttäuschung über seinen Vater, der einen Disput mit dem Schuldirektor und seinem Lehrer tags zuvor gehabt hatte. Meine Frage nach seinen Gefühlen darüber beantworte er mit "Es ist o.k.. Ich fühle mich gut dabei."
So ging ich direkt zu der Frage, wie er sich beim Gedanken an den bevorstehenden Test fühlen würde. Er meinte, dass er noch ein wenig beunruhigt sei, nicht ein A zu erreichen. Die Einwertung brachte eine Vier zu tage. Wir klopften erneut und zielten darauf ab, o.k. zu sein mit dem Test, ganz egal, was dabei herauskommt, und erreichten, dass er sich mit dem Test gut fühlte und er bereit dazu war, ihn zu machen.
Ich bat ihn noch, niederzuschreiben, wie er sich fühlte. Ich ließ ihn für einen Moment die Augen schließen, einen tiefen Atemzug holen, bevor er weiterschrieb. Dies ist ein Junge mit einer Geschichte voller explosiver Ausbrüche und mangelnder Impulskontrolle. Folgend ein Bild von dem, was er schrieb und für mich malte.

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